Baukasten oder Agentur? Der ehrliche Vergleich.
Von MK Groups Schweiz · Stand:
Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo reicht, wenn Sie schnell eine einfache Website selbst bauen und pflegen wollen und wenig Budget haben. Eine Agentur lohnt sich, sobald die Website Kundschaft gewinnen, Abläufe tragen oder mit Software wie Kundenbereich, Buchung oder CRM zusammenarbeiten soll. Dann zählen Ladezeit, Auffindbarkeit, Sicherheit und dass Code und Daten Ihnen gehören.
Was ein Baukasten gut kann
- Schnell online: Vorlage wählen, Texte und Bilder einsetzen, fertig.
- Günstig am Anfang: ein monatliches Abo statt einer Projektinvestition.
- Selbst pflegen: Änderungen ohne Agentur.
Für einen ersten Auftritt, ein Hobby oder ein kurzes Projekt ist das oft genau richtig.
Wo Baukästen an Grenzen stossen
- Ladezeit: Vorlagen laden viel Code, den Ihre Seite gar nicht braucht. Langsame Seiten verlieren Besucher und Positionen bei Google.
- Abhängigkeit: Die Website lebt im System des Anbieters. Ein Umzug heisst meist: neu bauen.
- Funktionen: Kundenbereich, eigenes CRM oder Buchung mit Ihren Regeln gehen nur so weit, wie der Baukasten es vorsieht.
- Auffindbarkeit: Struktur, strukturierte Daten und Details für KI-Suchen lassen sich nur begrenzt steuern.
- Zeit: Selbst bauen kostet Stunden, die im eigenen Geschäft fehlen.
Und WordPress?
WordPress liegt dazwischen: sehr verbreitet, viele Erweiterungen, aber genau diese Erweiterungen sind eine häufige Ursache für Sicherheitslücken und brauchen laufend Updates. Eine WordPress-Website ist nur so gut wie ihre Pflege.
Was eine Agentur anders macht
Eine gute Agentur baut nicht nur Seiten, sondern klärt zuerst, was die Website leisten soll: für wen, mit welcher Botschaft, mit welchen Funktionen. Sie sorgt für Ladezeit, Sicherheit, Barrierefreiheit und Auffindbarkeit und betreut die Website danach.
Entscheidungshilfe
Baukasten, wenn …
- Sie schnell eine einfache Präsenz brauchen,
- Sie Zeit und Lust haben, selbst zu bauen,
- keine besonderen Funktionen nötig sind.
Agentur, wenn …
- die Website Anfragen und Umsatz bringen soll,
- Kundenbereich, Buchung, CRM oder Schnittstellen dazugehören,
- Sie Ladezeit, Auffindbarkeit und Sicherheit nicht dem Zufall überlassen wollen,
- Code, Inhalte und Daten Ihnen gehören sollen.
Was das kostet, steht im Beitrag «Was kostet eine Website?» und auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Für einen einfachen ersten Auftritt ja. Sobald die Website Anfragen bringen, Abläufe tragen oder mit Software zusammenarbeiten soll, stösst ein Baukasten an Grenzen.
Ja. Inhalte werden übernommen, alte Adressen sauber auf die neuen umgeleitet, damit Google-Positionen erhalten bleiben. Die Gestaltung entsteht dabei meist neu.
Ihre Inhalte schon, das System dahinter nicht. Bei einer eigenen Website gehören nach der Schlusszahlung auch Gestaltung und Quellcode Ihnen.